Sport

Ein Kinesiotape schützt vor Verspannungen und lindert den Schmerz

Mittwoch, 12-11-2014  

Sportler leiden oft unter Verspannungen oder anderen muskulär bedingten Schmerzen. Für eine ganze Reihe von Fällen gibt es jetzt eine Art der ‚Behandlung‘, die ganz ohne Medikamente oder pharmazeutische Produkte auskommt. Diese Waffe des Geheimen heißt ‚Kinesiotape‘. Ein Kinesiotape wird, wie der Name bereits suggeriert, als ein mittelgroßer Klebestreifen auf dem Körperteil befestigt, in dem ein Muskel Sorgen bereitet. Die Wirkung ist simpel aber überzeugend: Der zu schonende Muskel wird durch eine zusätzliche Ziehwirkung durch das eng an die Haut anliegende Tape zusammengezogen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und der Muskel wird geschont. Das Kinesiotape ist dabei wie eine Art zweite Haut anzusehen. Daher ist es auch wichtig, dass das Tape ähnlich elastisch ist wie die natürliche Haut des Körpers. Somit bleibt das Tapen im Grunde ein ganz natürlicher Mechanismus und ein Heilverfahren, wenn man es so nennen möchte, der ganz natürlichen Art. Manche Physiotherapeuten schwören bei Verspannungen ganz und gar auf diese nicht mehr ganz neue, aber immer noch relativ unbekannte Technologie. Dabei ist sie so einfach und in der gleichen Zeit so überzeugend! In diesem Sinne kann ein Kinesiotape quasi die Schmerzmittel ersetzen, indem es den Muskel direkt am Symptom entlastet und von den Schmerzen befreit. Der Effekt ist ein wahrhafter Fitmacher: Sportler, die ein solches Tape an der entsprechenden Stelle tragen, berichten von sagenhaften Entspannungen und sogar von einer Steigerung der Leistung ihrer Kräfte. Daher wird das Kinesiotape auch häufig im Bereich des Sports von Profis angewandt. Hier geht es natürlich darum, die Leistungsfähigkeit von Athleten aufrechtzuerhalten. Es ist vielmehr das als eine Steigerung derselben und wird daher auch von den zuständigen Organisationen nicht als Doping angesehen. Schließlich schluckt der Sportler keine dubiose Pille oder trinkt einen Cocktail, der seine Leistung befördert. Er legt sich vielmehr nur eine zweite zusätzliche Haut an, die einen gewissen Bereich des Rückens, des Oberschenkels oder der Wade oder zum Beispiel ein Gelenk entlastet. Einfacher geht es wirklich nicht! Jeder, der ein solches Tape einmal anlegt, kann sofort die belebende Wirkung dieser einfachen Technik spüren. Man atmet quasi tief auf, sobald die Stelle getaped worden ist. Es stellt sich eine sofortige Entlastung des verklebten Bereichs ein, das ist ein richtig wunderbares Gefühl. Von daher ist das magische Klebeband auch wohl mehr als nur ein Spielzeug für Spitzensportler, denn ein jeder kann für den allgemeinen Gebrauch zu Hause davon profitieren; denken Sie nur an alle Menschen mit Beschwerden im Rücken, der Bereich der Anwendung ist wirklich enorm.

Lassen Sie sich das Kinesiotape vom Spezialisten anbringen

So weit so gut. Jedoch sollte man bei der Anwendung mit einem Kinesiotape unbedingt und in allen Fällen darauf achten, dass der Klebestreifen auch fachgerecht angebracht wird. Nicht nur dies, auch die Qualität des Produkts selbst ist natürlich entscheidend. Denn der Streifen muss genau die richtige Dehnbarkeit aufweisen; ist er zu weich, stellt sich kein entlastender Effekt ein, ist er zu hart, kann sogar ganz im Gegenteil zur Entspannung sich ein negativer Effekt der Verspannung einstellen. Es ist bei der Verwendung des Materials sowie bei der Verarbeitung Vorsicht geboten. Denn ein billiges oder minderwertiges Kinesiotape, das sollte bereits für jeden und jede klar geworden sein, kann sehr wohl eher eine Gefahr als eine Methode der Heilung für den Körper darstellen. Und wer möchte schon bei einer – sagen wir medizinischen oder orthopädischen – Behandlung einen negativen Effekt in Kauf nehmen? Schließlich wird man behandelt, um Probleme zu lösten statt Probleme zu schaffen. Das ist ja völlig klar, daher muss beim Kauf von einem Kinesiotape unbedingt auf die Qualität geachtet werden. Denn an der Gesundheit sollte nicht gespart werden! Nun gut, wir kaufen also ein fachgerechtes Produkt vom Spezialisten. Jedoch ist vielleicht noch viel entscheidender

wohl die Anbringung selbst. Ein Kinesiotape muss wirklich vom Spezialisten angebracht werden, da es ein gewisses Wissen voraussetzt, wie der Körper aufgebaut ist und welche Muskeln wo ansetzen, wo sie sich entlang ziehen und wo sie enden und so weiter und so fort. Kurzum: Ja, der Laie kann mit etwas Anleitung und technischem Know-How ein Kinesiotape erfolgreich anbringen. Dennoch ist Vorsicht geboten. So einfach die Technik daher kommt, so gut muss man wirklich wissen, was man tut. Daher ist vom Selbst-Tapen zu Hause nur in einigen Fällen anzuraten. Wer sich unsicher fühlt, sollte lieber die Praxis eines Profis aufsuchen.

Richtig angebracht, kann der kleine Klebestreifen wahre Wunder wirken

Ein solides Kinesiotape von guter Qualität, das von einem Spezialisten mit großer Erfahrung in dem Bereich auf der exakt richtigen Stelle angebracht wird, kann allerdings wahre Wunder wirken. Um dies zu erläutern, reicht wohl ein Blick in den Profisport: Die Zahl der Fälle von erfolgreich getapten Sportlern aus dem Bereich an der Spitze ihrer Disziplin ist ewig lang. Vom Tennisspieler über den Golfer über den Fußballer bis hin zu Surfern, die für Wasser geeignetes Spezialtape verwenden, ist die Palette von positiven Beispielen überaus reich bestückt. Dabei kann das Kinesiotape, ganz nach Vorliebe des Sportlers selbst, entweder diskret unter der Bekleidung getragen werden. Es kann allerdings auch richtig sichtbar angebracht werden, was dem Sportler erst den richtig futuristischen Look des Draufgängers verpasst. Ein auffällig angebrachtes Kinesiotape symbolisiert Stärke trotz eines Defekts. Wenn der so getapte Sportler dann zum Beispiel einen Wettkampf gewinnt, staunen die Leute, dass er dank seines Klebestreifens und trotz einer kleinen Verletzung zur wahren Höchstleistung aufgekommen ist. So kann das Kinesiotape zum einen als höchst funktionales Element, zum anderen aber auch als unheimlich cooles Style-Accessoire getragen werden.


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