Autos und Motorräder

Import Motorrad – ein Thema für wahre Spezialisten

Mittwoch, 18-2-2015  

Wer auf der Suche ist nach einem günstigen Zweirad mit ordentlich Power im Motor, der hat im Grund heute zwei Optionen. Entweder er oder sie legt sich ganz klassisch eine gebrauchte Maschine zu und nimmt dabei all die Risiken und Kauf, die den Kauf eines Gebrauchten eben schon immer – und auch das hat Tradition – ausgezeichnet haben. Oder eben man hält Ausschau nach einem Import Motorrad. Letzteres ist eine Form des Kaufs, die sich mit modernen, globalisierten Märkten entwickelt hat. Denn die Einfuhr einer neuen Maschine ist ein sehr kompliziertes Feld:

  • Es müssen diverse Bestimmungen verschiedener Länder respektiert werden.
  • Logistisch ist der Akt eine Herausforderung.
  • Wenn Fehler gemacht werden, kann das Folgen haben.

Kommen wir zunächst zum ersten Punkt. Wer ein Import Motorrad einführen möchte, muss die legalen Bestimmungen und Regeln diverser Länder respektieren. Um das einmal zu verdeutlichen: Nehmen wir an, die Maschine wird in Taiwan gefertigt, in Japan vom Unternehmen verschifft und soll den Weg nach Holland zum Großhändler finden, bis sie in Deutschland von einem Fachgeschäft für heiße Öfen an den Endkunden verkauft wird. Ein solches Import Motorrad, das merkt wohl auch jeder Laie auf den ersten Blick, legt ganz schön Kilometer zurück, bevor es jedoch den ersten Meter auf einer deutschen Landstraße gerollt ist, mit dem glücklichen Kunden auf dem Bock, der das unverwechselbare Grinsen der ersten Kilometer mit der neuen Maschine auf dem Gesicht trägt. Damit es aber soweit kommen kann, muss bei einem Import Motorrad darauf geachtet werden, dass in Sachen Einfuhrbestimmungen, Steuern und Zölle alles sauber und reibungslos abläuft. Und genau diese Dinge sind wirklich etwas für richtige Profis und Spezialisten. Denn wer kennt sich schon mit den japanischen Ausfuhrzöllen aus? Was ist mit der Rolle des Produktionslandes? Wie verhält es sich bei solchen Ländern, durch die das Import Motorrad einen Transit macht? Und einmal beim Großhändler angekommen – wie verhält es sich mit den erforderlichen Dokumenten, die notwendig sind, um die Maschine im Zielland auch ohne Probleme anmelden zu können? Man merkt es sofort, selbst bei diesem noch relativ einfachen Beispiel kommen wir am Ende auf Regeln, Gesetze und Bestimmungen von mindestens vier verschiedenen Staaten. Um da keinen Fehler zu begehen, muss man sich schon einmal richtig gut auskennen und mit der Unterstützung von Juristen alles Mögliche studieren. Am besten sollte man in diesem Sektor daher auf Firmen vertrauen, die den Job schon seit Jahren machen und daher über eine gewisse Erfahrung vertrauen. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn man Ende irgendetwas nicht hinhaut und der Verkäufer – oder gar der Endkunde – ewig lange auf seinen heiß geliebten Ofen warten muss. Daher ist ein Import Motorrad eine Sache für richtige Profis, die sich auf den Märkten und mit den Gesetzen auskennen.

Ein Import Motorrad birgt auch logistische Herausforderungen

Das oben genannte Beispiel deutet es schon an: Ein Import Motorrad einzuführen, ist auch im logistischen Sinne eine wahre Herausforderung. Da muss zum einen mit dem richtigen Partner zusammengearbeitet werden. Aber viele Transporte können nicht von einem einzelnen Unternehmen abgefertigt werden, und genau da wird es dann richtig kompliziert. Das Zusammenspiel aus Schiff, Flugzeug, Schiene und Straße will auch bei einem Import Motorrad und dessen Einfuhr richtig beachtet werden. Das ist auf einem globalisierten Markt sicherlich kein Job für Anfänger oder Leute, die denken, dass sie es können und sich einmal ausprobieren wollen. Vielmehr ist das ein Job für richtige Profi Logistiker, die ihren Job – genau, wie die Importeure selbst – am besten seit vielen Jahren tätigen und so über eine große Erfahrung verfügen. Denn da kann sich jederzeit mal etwas tun oder eine neue, nicht vorher gesehene Entwicklung ergeben, die das ganze Geschäft gefährdet. Aber wenn man bei einem Import Motorrad über Logistik redet, dann bleibt es nicht bei der Frage, wie die verschiedenen Wege des Transports zusammenspielen und wie sie synchronisiert sind. Letztlich, auch wenn das banal klingen mag, ist es auch immer eine Frage der richtigen Verpackung. Denn bei einem Import Motorrad handelt es sich nicht um ein Produkt, dass mal eben unachtsam in irgendeine Ecke geworfen werden darf. Ganz im Gegenteil handelt es sich natürlich um hochfragile Technik, die unter keinen Umständen beschädigt werden darf beim Transport. Denn wer möchte schon sein nagelneues Import Motorrad aus der Verpackung befreien und erst einmal einen schönen satten Kratzer auf dem Tank entdecken? Das macht den Endkunden genauso verärgert wie den Großhändler selbst. Daher sind in dem Bereich Spezialverpackungen im Einsatz, die nach dem Vorsatz der absoluten Schonung trotzdem Platz sparend sind und somit große Stückzahlen auf wenig Platz transportieren können, um die Kosten zu senken.

Fehler kosten in dem Geschäft Zeit und Geld

Bei einem Import Motorrad spielen also Märkte und Bestimmungen, aber auch Logistiker und Spediteure in einem eng verflochtenen Komplex zusammen. Klar ist dadurch auch, dass wenn irgendwo in der Kette der Einfuhr mal ein Fehler oder ein Problem auftauchen sollte, dies zu Verzögerungen und Problemen anderenorts kommen sollte. Im Grunde verschiebt ein Problem nur ein anderes oder induziert im schlechtesten Falle an einem anderen Ort zu einem anderen Zeitpunkt ein neues. Da ist es völlig klar, dass beim Import Motorrad wie bei allen anderen globalisierten Geschäften auf absolute Zuverlässigkeit und Vertrauen zu setzen ist. Und dazu gehören vertrauensvolle und zuverlässige Partner, auf die man sich verlassen kann. Nur dann kann der Kraftakt auch bewältigt werden, der für die Einfuhr von Nöten ist. Expertise und Erfahrung sind gefragt, wenn ein Import Motorrad bestellt werden soll.


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