Technik

Wie eine Dashcam im Auto die Sicherheit erhöht

Dienstag, 28-10-2014  

Eine Dashcam im Wagen erhöht Ihre Sicherheit. Wie funktioniert das? Stellen Sie sich die folgende Situation vor. Ein Raser drängelt von hinten, fährt 50 Kilometer schneller als erlaubt, überholt Sie mit Lichthupe von Rechts, bremst schlagartig und Sie werden in einen Auffahrunfall verwickelt. Das optimale Beweismittel, was unter Umständen von der Polizei oder auch vom Richter herangezogen werden kann, ist auf jeden Fall eine solche Dashcam. Sie zeichnet nicht nur den Verlauf der Straße, sondern auch das Verhalten aller beteiligten Verkehrsteilnehmer auf. Das bedeutet, dass sich ein Raser oder ein Drängler, der sich arg daneben benimmt, am Ende des Tages dafür gerade stehen muss. Das Beweismaterial wird auf Video aufgezeichnet und kann sogar – je nach Modell der Kamera selbst – noch von einer Tonspur begleitet werden. Der Effekt ist einfach aber simpel: Die Dashcam zeichnet eine bestimmte Periode der vergangenen Zeit auf. Dabei kommt die Kamera im besonders kleinen Format daher, damit sie auch bloß nicht den Fahrer beim Auto fahren stört. Eine solche winzige Dashcam ist damit wirklich praktikabel: Sie hindert niemanden, ist einfach zu bedienen und hat eine lange Laufzeit des Akkus, damit Sie sie nicht ständig laden müssen oder Kabelsalat produzieren. Mit der Hilfe der Aufzeichnung des Geräts können Sie sich jede zurückgelegt Fahrt zu Hause auf Video ansehen – oder eben nicht Sie selbst, sondern Ihr Anwalt oder gar die Polizei. Denn wenn es drauf ankommt, halten eben nur harte Beweise. Denken Sie zum Beispiel an eine gefährliche oder brenzlige Situation, bei der Sie von einem anderen Teilnehmer des Verkehrs belästigt werden. Leider sind Sie zufällig gerade allein im Auto unterwegs. Außerdem haben zwar einige Unbeteiligte die Szene beobachtet, fahren aber weiter ohne sich um Sie und Ihr Problem zu scheren. Somit haben Sie keinen Zeugen, der für Sie aussagen kann – außer ihrer berühmten Dashcam. Dieses Gerät ist der optimale Zeuge; er schläft nie und beobachtet ständig. Außerdem zeichnet er jede Situation originalgetreu und unverfälscht auf – ganz im Gegensatz zu lebendigen Zeugen, die oft Fakten vergessen, sie verfälschen oder gar nicht erst wiedergeben. Eine Dashcam lässt Sie nicht im Stich – solange Sie den Akku schön geladen haben. Gute Geräte warnen einen freilich vor, wenn der Ladestand sich dem Ende nähert. Damit sind Sie stets auf der sicheren Seite und haben einen digitalen Begleiter, auf den Sie sich in allen Situationen verlassen können.

Wo wird meine Dashcam im Wagen angebracht?

Ihre Dashcam wird im Cockpit Ihres Wagens angebracht. Der erste Wortteil kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚Armaturenbrett‘ – womit der Platz der Anbringung bereits bezeichnet wäre: Es handelt sich bei der Dashcam um eine klassische Cockpitkamera. Der Ort und die Art der Anbringung können je nach Modell freilich variieren. Soll die Kamera möglichst klein und unauffällig wirken, gibt es ein spezielles Modell was nicht sofort auffällt. Bedenkt man die abschreckende Funktion einer solchen Kamera, können Sie alternativ zu einer großen, auffälligen, klobigen oder gar in grellen Neonfarben bunt bemalten Dashcam greifen. Die Entscheidung changiert natürlich je nach Anwendungsbereich und ist selbstverständlich ganz Ihnen selbst überlassen. Wenn Sie völlig inkognito bleiben möchten, können Sie sogar erwägen, ihren kleinen Begleiter zu tarnen oder mit ihren Lieblingsstickern zu überkleben, um zu verhindern, dass die Kamera als Dashcam wahrgenommen wird. Auf der anderen Seite möchten viele Benutzer gerade die präventive Funktion ihres Geräts voll ausnutzen. Wenn eine Kamera besonders sichtbar hinter der Frontscheibe angebracht ist, kann das den ein- oder anderen Autodieb schon einmal abschrecken. Denn wer lässt sich schon gern bei einer Straftat ertappen – ob nun von einem Menschen, der Polizei oder einfach und simpel von einer Kamera, die ein Video vom Einbruch aufzeichnet? Mithilfe eines solchen Geräts lassen sich unter Umständen sogar Verbrecher dingfest machen und können als Beweis in ein polizeiliches oder gerichtliches Verfahren eingebracht werden. Kurzum: Wie genau Ihre Kamera aussieht und wo genau sie unter welchen Bedingungen im Wagen angebracht wird, ist ganz Ihnen überlassen. Übrigens muss es längst nicht dabei bleiben, das Gerät nur für die Frontscheibe zu benutzen. Sie kann natürlich genauso die Situation nach hinten raus oder zu den Seiten aufzeichnen. Es gibt sogar richtige Freaks, die ihren Wagen mit einer Handvoll Kameras ausstatten, um für alle Fälle auf der sicheren Seite zu sein.

Muss der Schutz zu allen erdenklichen Richtungen wirklich sein?

Soll ich also meine siebte oder achte Dashcam in den Himmel richten? Oder sollte ich der Sicherheit wegen sogar den Asphalt unter meinem Auto mit aufzeichnen? Sicherlich gehen solche Ansätze ein wenig zu weit. Bedenkt man aber die Präventivfunktion gegen Einbrüche und Diebstahl, so kann eine zweite oder gar dritte und vierte Kamera, die ihren Wagen zu allen Seiten hin absichert, sicherlich eine vernünftige Investition darstellen. Für den allgemeinen Gebracht ist sicherlich die Dashcam für die Frontscheibe am wichtigsten von allen. Denn gerade Auffahrunfälle gehören wirklich zum Standardrepertoire der Streitfälle vor Gericht. Im Grunde besagt das Recht, dass derjenige, der auffährt, die Schuld hat. Abweichungen von dieser Regel werden nur in Ausnahmesituationen erlassen – daher ist es von immenser Bedeutung, dass diese Ausnahmen auch gut aufgezeichnet werden. Diesen Job müssen Sie mit Hilfe einer soliden Dashcam nun nicht mehr Zeugen oder umstehenden Personen beziehungsweise anderen Verkehrsteilnehmern überlassen. Sie konsultieren schlicht und ergreifend die digitale Aufnahme ihres neuen technischen Freundes. Diese kleinen Video-Geräte sind loyale Begleiter, auf die man sich in allen Situationen verlassen kann. Sichern Sie sich daher noch heute ab und besorgen Sie sich das Modell, das Ihren speziellen Wünschen und Sorgen genau entspricht.

Deel Dit Bericht...Email this to someoneShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInPin on Pinterest


Comments are closed.